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Highlanders Land

Schottland: Ein Reisebericht

von Volker Bernau

E-Mail: vbernau@t-online.de

Gut Ding will Weile haben. Nach dieser Devise haben wir, vier Rollerfahrer eines Frankfurter Rollerclubs, bereits Anfang letzten Jahres beschlossen im Sommer eine Rollertour nach Schottland zu unternehmen. Allerdings bezog sich Vorbereitung im Wesentlichen auf die frühzeitige Buchung der Fähre auf die britische Insel bereits im Februar.

 

Aber der Reihe nach.

Wir hatten uns eine Periode ausgekuckt, die ein Maximum an freien Tagen mit einem Minimum an Urlaubstagen bot und da bot sich die Zeit nach Pfingsten geradezu zwingend an.

Am Sonnabend vor Pfingsten ging es also los.

Zunächst noch ziemlich heiß und drückend, wurde es auf der Fahrt aus dem hessischen Bergland in Richtung Holland zunehmend kühler und, nach etwa 4 Stunden Fahrt, im holländischen Ijmuiden angekommen, schien zwar immer noch die Sonne, aber die angekündigte Kaltfront hatte uns voll im Griff.

Wir, die wir uns im Fährhafen von Ijmuiden trafen, waren Peter (OF), der, wie der Name andeutet, aus Offenbach kam, Peter (MA), aus Mannheim und, der Initiator, Thomas aus Rosbach im Norden von Frankfurt.

Wir hatten uns im Fährhafen verabredet und waren unabhängig voneinander losgefahren. Unterwegs, kurz vor der holländischen Grenze hatte ich, auf einem Burgman 400, Peter (OF) auf seiner Hexagon 180 eingeholt und die letzten Kilometer fuhren wir im Konvoi.

Im Hafen trafen wir auf Peter (MA), der, mit seinem "Ackergaul", einer 125er Kymco, sicherheits- und ungeduldshalber schon mitten in der Nacht aufgebrochen war und seit Stunden die Fisch- und Pommesbuden im Hafen erkundet hatte.

Kurz nach uns trudelte auch Thomas, auch auf einem Burgman 400, ein, der die weiteste Anfahrt hatte und etwas "angefroren" wirkte; es hatte wirklich stark abgekühlt.

Unter den motorisierten Zweiradfahrern waren wir ausgesprochene Exoten, weil man Rollerfahrern kaum eine Fahrt über Stadtgrenzen hinaus zutraut.

Die Motorradfahrer nahmen uns zwar nicht so richtig für voll, das kennen wir ja schon, aber sprachen dennoch mit uns, hatten etliches zu fragen ("wann bist du denn losgefahren?"; "hattest du auch die Polizeikontrolle an der Grenze wegen der Fußball EM?") und, natürlich, zu lästern ("was, von Frankfurt an einem Stück?"; "an einem Tag von Offenbach/Mannheim mit so einem Gerät?"; etc.).

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