Kulinarische Motorradtour durch Italien
Schon oft sind mein Freund Hans-Jörg und ich mit dem
Motorrad in den Urlaub gefahren. Entweder als organisierte Pauschalreise,
oder wir haben uns einfach treiben lassen. Diesmal wollten wir es anders
machen. Erstens würden wir zwei befreundete Biker, Kerstin und Axel,
mitnehmen. Und zweitens wollten wir die Tour vorbereiten wie die Profis,
mit Tourbuch und Vorbereitungstreffen. Mit Hilfe des Internets konnten wir
im Tourbuch nicht nur die geplanten Kosten sondern natürlich auch die pro
Tag geplanten Streckenabschnitte samt Kilometerzahl und Ausflugstipps
festhalten. Für den Notfall waren in unserem kleinen „Werk“ auch
Werkstattlisten der verschiedenen Regionen enthalten.
Zum Vorbereitungstreffen gehörte ein gutes Essen. Da es
nach Italien gehen sollte, und dieses Land kulinarisch so viel zu bieten
hat, war klar, dass es ein landestypisches Menü geben würde:
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Vorspeise: Insalata Caprese
Leckere italienische Strauchtomaten in Scheiben
schneiden, Mozzarella (möglichst vom Büffel) ebenfalls in Scheiben
schneiden, Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen und mit den
Käsescheiben belegen. Kleine Basilikumblättchen darüber streuen.
Olivenöl und Balsamico-Essig über Tomaten und Mozzarella träufeln. |
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Hauptgang: Pancetta-Pastamuscheln
Große Pastamuscheln al dente kochen, abschrecken und
abtropfen lassen. Olivenöl mit einer gehackten Zwiebel, 125 g klein
geschnittenem Pancetta (Speck) und 2 zerdrückten Knoblauchzehen
mischen, in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze köcheln, bis die
Zwiebeln weich sind. Von 12 großen Spinatblättern die Stiele
entfernen, Blätter klein schneiden und mit zwei geschälten und klein
geschnittenen Tomaten in die Pfanne geben, gar kochen. Pfanne vom Herd
nehmen, 250 g Ricotta, etwas frisches Basilikum und Muskat
untermischen. Pastamuscheln auf ein gefettetes Backblech legen.
Speck-Spinat-Mischung einfüllen, mit Parmesan bestreuen und bei 180
Grad zehn Minuten erhitzen. Tomatensoße auf Teller geben und die
Pastamuscheln darauf servieren. |
Nach dieser Einstimmung konnten wir den Beginn unserer
Tour kaum abwarten…
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