6. Tag
Am 6. Tag hatte es morgens auf den Bergen
geschneit. Die Sellagruppe schien in ein weißes Gewand
gehüllt. Aber die Wolken brachen und die Passstrassen waren
alle frei.
Wir
fuhren wieder über das Sella Joch nach Canazai und weiter
nach Moena und Predazzo zum Rolle Pass. Die Auffahrt zur
Passhöhe war superschön zu fahren, wenn auch die Strasse an
vielen Stellen aufgebrochen war und Asphaltstücke herumlagen.
Aber sonst war eine sehr flüssige Fahrt möglich. Der Pass
selber ist eher unscheinbar, aber der Capuccino in der Bar
schmeckt sehr lecker. Da wir nicht weiter nach Süden wollen,
wenden wir die Maschinen, und fahren zurück bis zum Abzweig
nach Falcade. Hier geht es wieder kurvenreich berauf zu einem
unbekannten Pass, der aber nicht minder schön zu fahren ist.
Vor allem die Bergabfahrt bietet gutes Kurvenfeeling. Kurz vor
Falcade fahren wir scharf links in mehreren Kehren und einer
anschließenden kurvigen Fahrt rauf zu St. Pelegrino Pass.
Dieser ist vom Charakter her ganz anders, viel weiter und
offener als die Pässe die wir vorher gefahren sind. Hier ist
Kurvenfahren mit höherer Geschwindigkeit möglich und wir
möchten den Pass doch nicht missen. Nun ging es wieder
hinunter nach Canazai und dann über das Sella Joch zurück.
7. Tag
Heute brechen wir wieder auf, zuerst einmal
zurück nach München und dort wieder mit dem Autozug zurück
in unsere Heimat.
Eine Tour geht zu Ende, die sicherlich so
schnell nicht mehr zu Toppen ist. Bewährt hat sich unser
Quartier in Wolkenstein. Der Ort liegt so zentral und die
meisten und schönsten Pässe der Dolomiten liegen praktisch
vor der Haustür. Die Aussicht auf die Sella Gruppe und den
Langkofel morgens und abends machen schon Lust auf mehr. Gut
war auch die An- und Abreise mit dem Autozug. Sonst sind
solche Touren von Hamburg aus in einer Woche schlecht machbar.
Fazit: Eine lohnende Tour, unvergleichliche
Eindrücke und Fahrspaß pur.
Tourenbericht von:
Mathias Hümme (email: MHuemme@aol.com) |