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2. Tag

Für den zweiten Tag haben wir uns als Ziel die Drei Zinnen ausgesucht. Bei gutem Wetter geht’s los diesmal über das Sella Joch, den Pass Pardoi, und Falzarego Pass nach Cortina dÁmpezzo. Cortina ist ein sehr quirliger Ort mit viel Verkehr und wir müssen quer durch den Ort und haben nach längerem suchen die Auffahrt zu Passo Tre Croci gefunden. Dieser Pass ist nicht sehr spektakulär, lässt sich aber schön flüssig fahren. Am Lago di Missura führt der Weg vorbei zur Auffahrt zu den Drei Zinnen. Diese Strasse ist Mautpflichtig, aber die DM 8, -- haben sich im nachhinein gelohnt. Wir parken auf dem Parkplatz oberhalb des Rifugio Aurenzo. Hier treffen wir eine ganze Menge Biker aus aller Herren Ländern und zum erstenmal eine Ansammlung mehrerer Pkws. Die Aussicht ist überwältigend und wir können uns gar nicht wieder losreißen.

Das Spiel der Wolken und die doch sehr schroffen Berge versetzen einen in eine andere Welt. Nach längerer Pause brechen wir wieder auf und machen uns auf den Rückweg. Am Lago di Misurina legen wir noch mal eine kurze Rast ein und fahren zurück über Cortina und biegen hinter dem Ort links ab zum Giau Pass. Hier laufen wieder Kühe auf der Strasse und es empfiehlt sich doch das Tempo zu drosseln. Außerdem ist die Strasse etwas feucht von einem kurzen Regenschauer. Auf der Höhe halten wir noch einmal. Von Westen zieht es grau herauf und wir wollen uns nicht lange aufhalten, um noch trocken zu Hause anzukommen.

Nun geht’s über Arabba und diesmal rechts ab über den Campulongo Pass nach Corvara. Leider wurde auf der Nordseite des Passes die Strasse neu gemacht, sodass die Abfahrt eher ätzend war. Hinzu kam, das es anfing zu regnen und ein schweres Gewitter begleitete uns bis Corvara. Dort stellten wir uns für eine ½ Stunde unter. Aber der Regen ließ nur ein wenig nach und wir beschlossen auch bei Regen die Fahrt über das Grödner Joch zu wagen. Bis kurz unter den Gipfel regnete es in strömen, doch plötzlich war der Regen vorüber und im Grödnertal schien die Sonne.

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